Kampagne für Toleranz und Integration



Akteur*innen

Leonie Dörrenbecher, Hanna Gressnich, Julia Hartnik, Tobias König, Agnès Lotton, Valérie Minelli, Yousif Mustafa, Julia Pierzina, Sebastian Sittinger, Tobias Turco


Projektart

Entwicklung von Förderstrategien, Entwicklung eines Projekts, Umsetzung als Installation, Umsetzung von Koordination und Management, Schwerpunkt Transfer


Projektjahre

2016, 2017, 2018

Das Projekt „Kampagne für Toleranz und Integration“ zielt auf die gesellschaftliche Sensibilisierung in den Themen Teilhabe durch Arbeit, Arbeitslosigkeit, Integration von Migrant*innen in den Arbeitsmarkt und Anti-Diskriminierung im Arbeitsfeld ab.

Ziel des Projekts ist die Anregung eines Austausches, der sich sowohl auf kommunikativer, als auch auf kultureller Ebene abspielt. Die Menschen sollen dabei in Kommunikationsprozesse involviert werden, die aufzeigen, dass viele Meinungen auf Vorurteilen basieren, die häufig aus Angst vor dem Fremden entstanden sind oder das Resultat von Missverständnissen sind.

Die öffentlichkeitswirksame Kampagne „Fluchtpunkt-Perspektive“ wurde als erster Schritt im Saarland auf 96 Großflächen und auf Postkarten publiziert. Die Motive der Kampagne erzählten wahre Geschichten, die die Betrachter*innen zum Reflektieren der eigenen Reaktionen im Alltag auf vermeintlich klare Situationen anregen sollten.

Im zweiten Schritt wurde die Workshopreihe „Arbeit – keine Arbeit“ mit vier Terminen mit jeweils ca. 10 Teilnehmenden realisiert. Ein Workshopformat mit Rollenspielen und Storytelling-Bausteinen forderte das Gespräch und den Austausch zwischen angemeldeten Teilnehmenden, die Arbeit für sich als Themenfeld zu hinterfragen und zu diskutierten. Es kamen Menschen aus unterschiedlichen beruflichen Situationen zu dem Workshop, sodass sowohl Menschen in einem Anstellungsverhältnis, als auch arbeitslose Menschen, Zeitarbeitende, Berufsunfähige und Großverdiener*innen miteinander in Kontakt kamen.

Resultierend aus den Workshops wurde eine öffentlichkeitswirksame Installation in vier Städten auf öffentlichen Plätzen im Rahmen von Festen und Märkten realisiert. Mit der Metapher „Arbeit = Wasser = Lebenselixier“ thematisierte die Installation Arbeit als Ressource, die den Zugang zu anderen gesellschaftlichen Ressourcen sichert. Ein Wasserspender lud Passant*innen zur Interaktion ein und generierte spannende Diskurse zum Verhältnis Arbeitsaufwand, Arbeitsergebnis, Motivation und auch Enttäuschung.

Projektpartner: Forschungs- und Transferstelle G.I.M. - Angewandte Forschung und Wissenstransfer im Themengebiet "Gesellschaftliche Integration und Migration"

Finanzierung: Das Förderprogramm "Integration durch Qualifizierung (IQ)" wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Bundesministerium für Arbeit und Soziales | In Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Bundesagentur für Arbeit.

Abbildungen