In der die Satzung ergänzenden Kooperationsvereinbarung zwischen Gesellschafter HBKsaar und K8 wird betont, dass es beim Transfer nicht nur um die Entwicklung und Koordination von Kooperationen mit Externen geht, sondern auch darum, dass Ergebnisse dieser Zusammenarbeit wieder ihren Weg zurück in die Hochschule finden und so ein Beitrag zur Verbindung von Standort- und Hochschulentwicklung geleistet werden kann.
Dieser Beitrag besteht zunächst darin, dass die Durchführung solcher Kooperationen erleichtert wird; 2016 war K8 an der Entwicklung, Begleitung und Drittmittelverwaltung von insgesamt 25 Projekten, die auf Initiative oder unter Einbeziehung von Akteuren der künstlerischen Hochschulen des Saarlands stattfanden, mit insgesamt 51 Partnern beteiligt.
K8 hat sich seit seiner Gründung schnell in das hochschulübergreifende Transfergeschehen des Saarlandes integriert; 2016 gab es Kooperationen mit der KWT der UdS, dem IT-Inkubator des MPI sowie der fitt GmbH der htw saar, dazu kommen Workshops, die im Rahmen des dpz-Projekts “Schule der Dinge” entwickelt wurden und in denen HBK-Studierende Digitalisierungsthemen in praxisbasierten Schulworkshops aufgreifen.
Darüber hinaus spiegeln diese Kooperationen das zunehmende Interesse von Hochschulakteuren ebenso wie von Vertretern der Wirtschaft, Politik und Zivilgesellschaft an Aktivitäten der künstlerischen Hochschulen im Kontext einer kritisch-konstruktiven Auseinandersetzung mit Prozessen der Digitalisierung. Beispielhaft sind hier der Messeauftritt von K8 bei der CeBIT und die Ausstellung “Prozesse” anlässlich des im Saarland stattfindenden Nationalen IT-Gipfels zu nennen.