K8 erhält nach einer Anschubsfinanzierung durch das MWAEV, mit deren Hilfe 2015 die Kosten für die Unternehmensgründung und der Aufbauphase abgedeckt werden konnten, keine weitere Strukturförderung. Aus diesem Grund lagen 2016 die Bestrebungen darin, ein belastbares zukunftfähiges Finanzierungskonzept zu entwickeln. Deshalb führte K8 nach Projektcharakter und -partnern gestaffelte Projektpauschalen ein, die bei allen verwalteten Drittmittelprojekten angewendet wurden. 2016 lagen diese zwischen 10% (von K8 begleitete Projekte der künstlerischen Hochschulen und ihrer direkten Kooperationspartner) und 20% (von K8 begleitete Projekte mit Externen, Wirtschaftsunternehmen).
2016 reichen diese Einnahmen noch nicht aus, um die Strukturkosten von K8 komplett abzudecken. Die Unterfinanzierung wurde durch eine 2015 angelegte Rücklage ausgeglichen, im Geschäftsjahr 2017 soll der Basissatz der Projektpauschale auf 15% angehoben werden.
Um perspektivisch eine hauptamtliche Geschäftsführung, aber auch die Anstellungn von Fachleuten zum projektübergreifenden Einsatz und dem damit verbundenen Aufbau von K8-eigener Fachkompetenz in Schlüsselfeldern finanzieren zu können, muss dieser Ansatz weiterentwickelt werden und u.a. eine direkte Beteiligung von K8 an grösseren Drittmittelprojekten erreicht werden. 2016 war K8 bereits an Anträgen zu Ausschreibungen des BMBF, H2020, Interreg sowie der Volkswagen-Stiftung beteiligt, ein DFG-Antrag ist in Vorbereitung. Darüber hinaus sollen Möglichkeiten einer Strukturförderung ausgelotet werden (u.a. Beteiligung an der Ausschreibung “Innovative Hochschule” des BMBF).