K8 Newsletter #3
Guten Tag,

Juni und Juli sind bei K8 der Architektur gewidmet. Mit zwei sehr unterschiedlichen Projekten werden die Vielfalt und der Reichtum der Saarbrücker und saarländischen Architektur ans Licht gehoben.
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Rotationen 2018
REVOLVER

Live Konzert und Videomapping
01. + 02. Juni 2018, jeweils um 22:15

Moderne Galerie des Saarlandmuseums

Nach den großen Erfolgen von „Light_Act_Project“ und „Rotationen” kommt nun mit „Revolver“ ein weiteres Live-Visual-Konzert der Extraklasse in den öffentlichen Raum – dieses Mal ist der Austragungsort die Moderne Galerie des Saarlandmuseums samt des neugestalteten Museumsplatzes.

Die Gebäudefassaden der modernen Galerie werden durch animierte Video-Projektionen in Verbindung mit komponierter und improvisierter Live-Musik verwandelt. Bilder und Klänge lassen das Publikum diesen neuen Platz, mitten in der Saarbrücker Innenstadt, mit anderen Augen sehen.
Der Abend mit dem Titel „Revolver“ zeigt 17 auf einander folgende, individuell gestaltete Autorenbeiträge.
Diese künstlerischen Interventionen auf Architektur und Ort fließen in ein 90-minütiges Gesamtwerk.

Der Eintritt ist frei
Für das Livekonzert stehen Funk-Kopfhörer zur Verfügung. Diese können ab 20:00 Uhr am Veranstaltungsort abgeholt werden. Pfand: 22,50 €.
Mehr Informationen unter: www.rotationen.org

„Revolver“ ist eine Produktion von K8 Institut für strategische Ästhetik gGmbH in Kooperation mit den Bereichen „Licht und Intermedia“ und „Digitale Medien“ der HBKsaar, und mit Jazzstudiengängen der Hochschule für Musik Saar.

Das Projekt wird im Auftrag des Ministeriums für Bildung und Kultur des Saarlandes im Rahmen des Interreg VA Projekts Digitale Steine – Pierres Numériques realisiert. Weiterer Kooperationspartner ist die Stiftung Saarländischer Kulturbesitz.
Mit der freundlichen Unterstützung von der Stiftung ME Saar und der
Sparkasse Saarbrücken.

Resonanzen – Die langen Wellen der Utopie
Aktuelle Veranstaltungen

Ringvorlesung„Erinnerung und Aufbruch. Das europäische Kulturerbe im Saarland nach 1945“
bis Juli 2018 im Pingusson-Bau

Das Projekt „Resonanzen” widmet sich der Aufarbeitung, Inszenierung und Vermittlung des architektonischen Kulturerbes im Saarland von 1945 – 1965.
Im Rahmen dieses Projektes findet eine öffentliche Ringvorlesung statt:

„Erinnerung und Aufbruch.
Das europäische Kulturerbe im Saarland nach 1945“

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde im Saarland unter der französischen Militärregierung ein Masterplan für den Wiederaufbau erarbeitet. Kern des Projektes war der Neubau der kriegszerstörten Städte Saarbrücken, Saarlouis und Neunkirchen nach Entwürfen von französischen Architekten. Es kennzeichnet die französische Besatzung, dass sie in Überwindung von Ressentiments die Versöhnung beider Nationen und den Aufbruch in ein anderes Europa unternahm. Gleichwohl zogen die funktionalistischen Stadtbauentwürfe den Unmut der lokalen Behörden nach sich; einmal weil sie nicht auf die unmittelbare Notlage der Bevölkerung reagierten, zum anderen weil ihrer einseitig zukunftsgerichteten Modernität keine Erinnerung eingeschrieben war.

Die Ringvorlesung wird über die Stadtbauprojekte hinausgehend ein breiteres kulturhistorisches Panorama der Wiederaufbaujahre entwerfen. Sie bezieht die Rolle der kulturtragenden, lokalen Institutionen mit ein, so das Centre des Métiers d’Art, das später in die Hochschule der Bildenden Künste Saar (HBK) überging, so die Moderne Galerie des Saarlandmuseums, deren Sammlungsschwerpunkt klassische Moderne und Neo-Avantgarde verband, so auch die deutsch-französische Universitätsgründung im Saarbrücker Stadtwald, deren nach wie vor aktuellem Europa-Gedanken sich die Ringvorlesung verpflichtet fühlt.

Alle Termine der Ringvorlesung unter www.resonanzen.eu/termine
Informationen und Termine des Großprojektes Resonanzen unter www.resonanzen.eu