Die Technologien der digitalen Gesellschaft vernetzen Menschen, Objekte, und Prozesse. Ob „Digitale Gesellschaft“, „Industrie 4.0“ oder „Smart Citizenship“ – allen diesen Visionen ist gemein, dass sie das Mensch-Maschine-Verhältnis für eine Welt vernetzter Objekte neu ordnen. Ob, wo und wie autonome Systeme uns ergänzen oder ersetzen, liegt an uns, an der Art und Weise, wie wir dieses Verhältnis gestalten. Und ob wir uns weiterhin an diesen Visionen orientieren – oder unser Verhältnis zur Zukunft an anderen Visionen ausrichten.

Hierzu bedarf es nicht nur eines erweiterten Innovationsbegriffes, um besser zu verstehen, wie kulturelle, politische und technische Innovationen ineinandergreifen. Wir brauchen vor allem einen erweiterten Begriff der Gestaltung, der Prozesse und Systeme erfassen kann. Denn gestaltet werden müssen nicht nur einzelne Produkte und Dienstleistungen, sondern die politischen, rechtlichen und technologischen Rahmenbedingungen der Digitalisierung selbst.

Dabei gilt es, das Unbehagen an der Digitalisierung ernst zu nehmen, den Wandel hin zu einer Welt der Echtzeitkommunikation nicht nur als Chance zu begreifen, sondern als gesellschaftliches Experiment mit ungewissem Ausgang, das ebenso von Ängsten und Erschöpfung begleitet ist wie von Begeisterung und Optimismus.

K8 entwickelt gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern Projekte mit dem Anspruch, sich aktiv an diesem Gestaltungsprozess zu beteiligen, ihn zu strukturieren, die durch Digitalisierung entstehenden Abhängigkeiten zu erschließen, Möglichkeiten der Mitgestaltung zu entwickeln und so greifbar zu machen, dass sie Gegenstand gemeinsamer Reflexion und Entscheidung werden können.
Darüber hinaus geht es darum, projektübergreifend Positionen zu entwickeln, um sich an dieser Auseinandersetzung auch jenseits einzelner Kooperationen zu beteiligen. Denn wie genau wir unsere eigenen Wünsche nach selbstbestimmtem Leben und Arbeiten mit der zunehmenden Autonomie technischer Systeme in Einklang bringen – aus dieser Frage gilt es eine gesellschaftliche Auseinandersetzung zu machen, inhaltliche Positionen und Orte der Entscheidung zu bestimmen, Verantwortung für diesen Wandel zu übernehmen.

 

 

 

Transfer

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Weiterbildung / Professionalisierung

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Forschung

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Think Tank / Szenarioentwicklung

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Netzwerkaufbau / Internationalisierung

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Organisations- und Unternehmensentwicklung

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Öffentlichkeit

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